Meine Antwort auf die Frage von gestern.
Donnerstag, 24. Mai 2012
Mittwoch, 23. Mai 2012
Fragen und Antworten
Auf deinem Weg durchs Leben gehen zahlreiche Menschen an dir vorbei. Die meisten würdigen dich keines Blickes, manche winken dir im Vorbeigehen zu. Andere setzen sich kurz zu dir, leisten dir Gesellschaft, um dir nach kurzer Rast auf Wiedersehen zu sagen. Nur die wenigsten bleiben bei dir. Vielleicht bist auch du es, der sich neben ihnen niederlässt. Dann bleibst du, hörst zu, gehst mit ihnen Hand in Hand. Zwei Wege werden einer und gemeinsam geht ihr dem Sonnenuntergang entgegen, bis die Gesellschaft kein Davor mehr kennt, kein Danach.
Doch irgendwann kommt der Tag, an dem du dich fragst: warum eigentlich? Warum gerade diese Person? Was ist es, das dich mit ihr verbindet? Wieso lässt du die Hand nicht einfach los, die du so lange schon hältst?
Du denkst darüber nach, grübelst eine Weile, kommst zu keinem Ergebnis. Du versuchst die Frage beiseitezuschieben, in die hinterste Ecke deiner Gedanken. Doch immer wieder kommt sie hervor, stiehlt sich in dein Bewusstsein. Am Tage bereitet sie dir Kopfschmerzen, in der Nacht raubt sie dir den Schlaf. Du bist kurz davor, zu kapitulieren.
Aber dann kommt dir ein Gedanke. Gerade, als du am wenigsten damit rechnest. Vielleicht eine Erinnerung: Das Bild eines Lächelns. Ein gesprochenes Wort. Ein geteilter Sonnenstrahl.
Und plötzlich kennst du die Antwort.
Doch irgendwann kommt der Tag, an dem du dich fragst: warum eigentlich? Warum gerade diese Person? Was ist es, das dich mit ihr verbindet? Wieso lässt du die Hand nicht einfach los, die du so lange schon hältst?
Du denkst darüber nach, grübelst eine Weile, kommst zu keinem Ergebnis. Du versuchst die Frage beiseitezuschieben, in die hinterste Ecke deiner Gedanken. Doch immer wieder kommt sie hervor, stiehlt sich in dein Bewusstsein. Am Tage bereitet sie dir Kopfschmerzen, in der Nacht raubt sie dir den Schlaf. Du bist kurz davor, zu kapitulieren.
Aber dann kommt dir ein Gedanke. Gerade, als du am wenigsten damit rechnest. Vielleicht eine Erinnerung: Das Bild eines Lächelns. Ein gesprochenes Wort. Ein geteilter Sonnenstrahl.
Und plötzlich kennst du die Antwort.
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Getextetes,
Philosophieren mit Mo
Samstag, 12. Mai 2012
Freitag, 11. Mai 2012
Weise Worte
"Nichts hält etwas intensiver in der Erinnerung fest als der Wunsch, es zu vergessen."
(Michel de Montaigne)
(Michel de Montaigne)
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Gesammelte S(ch)ätze
Mittwoch, 9. Mai 2012
Ruta Sepetys: "Und in mir der unbesiegbare Sommer"
Ich war im Nachthemd, als man mich holte.
Im Rückblick sehe ich die Vorzeichen - Familienfotos brannten im Kamin, Mutter nähte nachts Silber und Schmuck in das Futter ihres Mantels ein, Vater kehrte nicht von der Arbeit zurück. Jonas, mein kleiner Bruder, stellte Fragen. Das tat ich auch, aber ich schien die Wahrheit zu verdrängen. Ich begriff erst im Nachhinein, dass Mutter und Vater mit uns hatten fliehen wollen. Doch wir schafften es nicht.
Sie holten uns.
Litauen, Sommer 1941: Die fünfzehnjährige Lina ist gerade dabei, einen Brief an ihre Cousine zu schreiben, als man sie, ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder Jonas abholt. Sie weiß noch nicht, dass die sowjetische Geheimpolizei auch ihren Vater an der Universität verhaftet hat. Und auch nicht, dass sie - wie zehntausende andere Balten - nach Sibieren deportiert wird. Von einem Tag auf den anderen ist Lina konfrontiert mit unvorstellbarem Leid, mit Hunger, Krankheiten und furchtbarer Gewalt. Um ihre Erlebnisse festzuhalten, zeichnet Lina alles auf. In den Staub, auf jedes kleinste Stück Papier, das sie finden kann. Und sie verliebt sich in Andrius.
Lina kämpft um ihr Leben und um das ihrer Familie. Doch wird sie stark genug sein?
Die Rezension zum Buch gibt es beim Bücherei.
Im Rückblick sehe ich die Vorzeichen - Familienfotos brannten im Kamin, Mutter nähte nachts Silber und Schmuck in das Futter ihres Mantels ein, Vater kehrte nicht von der Arbeit zurück. Jonas, mein kleiner Bruder, stellte Fragen. Das tat ich auch, aber ich schien die Wahrheit zu verdrängen. Ich begriff erst im Nachhinein, dass Mutter und Vater mit uns hatten fliehen wollen. Doch wir schafften es nicht.
Sie holten uns.
Litauen, Sommer 1941: Die fünfzehnjährige Lina ist gerade dabei, einen Brief an ihre Cousine zu schreiben, als man sie, ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder Jonas abholt. Sie weiß noch nicht, dass die sowjetische Geheimpolizei auch ihren Vater an der Universität verhaftet hat. Und auch nicht, dass sie - wie zehntausende andere Balten - nach Sibieren deportiert wird. Von einem Tag auf den anderen ist Lina konfrontiert mit unvorstellbarem Leid, mit Hunger, Krankheiten und furchtbarer Gewalt. Um ihre Erlebnisse festzuhalten, zeichnet Lina alles auf. In den Staub, auf jedes kleinste Stück Papier, das sie finden kann. Und sie verliebt sich in Andrius.
Lina kämpft um ihr Leben und um das ihrer Familie. Doch wird sie stark genug sein?
Die Rezension zum Buch gibt es beim Bücherei.
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